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Fürs Gefühl: The toten Crackhuren im Kofferraum

4. November 2009 von thomas

Wie schon in Auckland mit “Quick and the Dead” habe ich mir auch in Berlin eine Lieblingsband zugelegt, die für mich das Gefühl der neuen Stadt repräsentiert. Und wo es im Kiwiland psychodelisch angehauchte handfeste Gitarrenmusik mit britischen Einflüssen war (was Neuseeland gut umschreibt) ist es in Berlin wild-trashiger Elektrospaß. So eine Musikwahl ist sehr wichtig, denn immerhin wird sie für immer mit den Erinnerungen an die Stadt verbunden bleiben.

Die Crackhuren muss man sich wie den Abschlussjahrgang eines Mädchengymnasiums vorstellen, der versucht mit Bier von Speed runter zu kommen. Sie boten chaotische Unterhaltung und bescherten mir sehr viele seltsame bis verängstigte Blicke in der U-Bahn. Erst zu Hause habe ich entdeckt, dass in deren Wasserpistolen wohl rote Farbe und kein Wasser war. Also sind die Crackhuren auf dem besten Weg Gwar Berlins zu werden. ;)

Hier ein Mitschnitt vom Konzert mit ihrem Ponyhit am Ende, damit Ihr wisst wie sich meine Berlingefühle anhören:

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(Apropos anhören. Wo jetzt die Videoqualität von Cameras klasse ist, wie wäre es mal mit Mikrophonbüchsen?)

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This entry was posted on Mittwoch, November 4th, 2009 at 11:17 pm and is filed under Berlin, musik. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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10 Responses to “Fürs Gefühl: The toten Crackhuren im Kofferraum”

  1. Markus B. Says:

    In jedem Fall ist es einer der besten Bandnamen, den ich seit langem gehört habe… -)

  2. Tanja Says:

    “Was für’n Scheiß” trifft’s wirklich gut. So ist Berlin? Da will ich ja niemals nie hin. Der Name ist aber jedenfalls Programm … das ist deine Band, die für Berlin steht? Du, Frankfurt ist auch ne tolle Stadt *lach*

  3. Markus Says:

    ääääääääähm… ja. ganz tolle Musik.

  4. SH Says:

    Wirkt wie eine weibliche Version von Deichkind. Insofern musikalisch nicht ganz so originell, aber trotzdem ziemlich geil. Schön auch die MySpace-Seite. Klingt wie: “Gina Wild”.

  5. Tanja Says:

    Ich glaube nach 5 Minuten würde ich schon den Saal verlassen oder den Drogen Dealer aufsuchen *lach

  6. thomas Says:

    @Markus: Was glaubst Du wie ich auf die überhaupt kam? Hoffnung auf nomen est omen. ;)

    @Tanja: Bitte mach Berlin nicht für meinen seltsamen Musikgeschmack verantwortlich. Kenne leider keine Musik aus Frankfurt? Was gibt es dort so für krankes Zeug zu hören?

    @Markus: Danke! Dir gefällts wirklich! Das merk ich! Steh dazu. ;)

    @SH: Ja, diese Assoziationen kann ich, bis auf die mit der Oberweite, nachvollziehen. Deichind ist da wirklich nah.

    @Tanja: Immerhin ist das länger, als ich bei Xavier Naidoo aushalten würde. Und das mit Drogen. Ach wie wunderbar, dass Musikgeschmäcker so verschieden sind!

  7. Tanja Says:

    @Thomas: sorry, kenne so ne Musik nicht *lach*. So schlimm ist der Xaviar auch nicht. Yes, zum Glück sind sie verschieden, die Musik- und auch andere Geschmäcker LOL

  8. mieke Says:

    na ja !!!

  9. denis Says:

    SUPER! Ich find die toll! Punkiger als Green Day oder die Toten Hosen. Der Ponysong haette gestern gepasst ;-) Nur der Rechner von denen sollte repariert werden und die Dekolletes sind zu geschlossen sowie die Roecke zu lang.

  10. Arne Says:

    Also ich finde, die Mädels sind den Hype nicht wert, der gerade um sie gemacht wird. Der Tagesspiegel widmete ihnen eine ganze Seite. Sind die Berliner Gören wirklich das nächste große Ding in der Jugendkultur? Punk goes Elektro?

    http://rockt.tv/music/tote-crackhuren-im-kofferraum/

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