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Frieren unterm Citrusbaum

11. Juli 2008 von thomas

Es gibt viele seltsame Dinge, die ich mir trotzdem gut vorstellen konnte. Z.B. dass ich auf mit dem Kopf nach unten auf der Erde stehe oder in einem Vulkan spaziere. Aber dass ich mal unter Bäumen auf denen reife Grapefruits und Mandarinen hängen meine Autoscheibe kratzen würde, hätte ich mir nicht vorstellen können.

Atokratzen in Auckland

Doch genau das mussten wir diese Woche machen. Es ist wohl einer der kältesten Winter in Auckland und so durfte ich morgens schöne Eisblumen bewundern. Das wäre nicht so übel und gemütlich, wenn es hier so etwas wie Zentralheizungen gäbe. Oder dichte Fenster. Jedoch ist beides Luxus und wenigen Neubauten in der Stadt vorbehalten.

Dichtes Fenster

Wir wollten aber das Kiwileben auskosten und erfreuen uns nun an allen Vorzügen. ;) Ich kann mich erinnern, wie wir an den Klamotten rochen, die Katja nachdem ihre geklaut worden waren, von Freunden ausgeliehen bekommen hat. Irgendwie war das wie damals im Zelturlaub, nachdem es lange geregnet hat. Sie hatten einen leicht feucht-muffigen Campingduft. Und nun dürfen wir erfahren warum! Hurra!

Denn dank der offenzügigen Fenster (die hier nicht als Wohnungsmangel gelten) und der fehlenden Zentralheizung, benutzt man die Elektroheizung oder den Heizlüfter nur wenn man daheim ist und überlässt die Wohnung sonst den Elementen! Gott sei dank haben wir im Gegensatz zu vielen anderen keinen Schimmel im Haus.

Frieren

Und jemanden mit einer Zentralheizung haben wir auch kennen gelernt. Er sprach davon mit solchem Stolz, wie jemand, der sich bei uns einen Pool mit Rutsche in den Garten legen lässt.

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This entry was posted on Freitag, Juli 11th, 2008 at 8:28 pm and is filed under new zealand, travel. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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9 Responses to “Frieren unterm Citrusbaum”

  1. Cindy Says:

    Ochje, das arme Macbook :D

  2. seb Says:

    Beileid! Wirklich aufrichtiges Beileid.
    Hier ist es zwar nicht ganz so schlimm, aber könnte auch besser gehen: Untermiete bei einem Chinesen (AKL Feeling) in Neukölln (Stichwort Rütli) mit ohne Arbeit.
    Die Wohnungssuche ist zäher als gedacht.

  3. thomas Says:

    @Cindy:
    Danke für Deine Fürsorge ;) Die Apples danken und freuen sich auch auf die Trockenzeit. Solange sind wir den beiden dankbar für die kleinen Heizpads, sprich Ladeadapter.

    @Seb: Wohnung? Job? Was ist denn mit Deinem Ziel beides in einem Taxi zu verbinden?

  4. Markus Says:

    Katja lässt sich von ihrem Laptop wärmen ;)

  5. Manniac Says:

    Ich hab das auch immer so gemacht, wenn ich im Auto gefroren habe: Mich am Laptop gewaermt. Aber seit ich den nicht mehr habe, muss ich frieren…

    Uebrigens ist da oben ein Link, der nicht tut…

  6. zoni Says:

    das ist kein macbook, das ist ein mit einem eisfilm überzogener acer :p

  7. kiwilover Says:

    Kia Ora!

    Habe grade durch Zufall eure Seite entdeckt und bekomme ein bißchen Heim-/Fernweh!
    Kann mich noch ZU gut an den kalten Winter 2006 in Christchurch erinnern – und das mit Schal, Mütze und drei Decken Schlafen, die beschlagenen Fenster am Morgen und an Kiwis, die in Jandals durch 5cm Schnee getollt sind.
    Werde häufiger hier vorbeikommen.

    See ya

  8. thomas Says:

    @kiwilover:
    Wir freuen uns! Und das eben von Dir beschriebene war einer der Gründe, warum ich mich für Auckland und nicht Christchurch entschieden habe. Brrr… Schnee. Wobei landschaftlich hast Du dann uns viel im Voraus gehabt. Cheers!

  9. Kiwispotting - Neuseeland-Blog von Thomas Schwenke & Katja Karp » Blog Archive » Jetzt kann ich nach Deutschland zurückfliegen Says:

    [...] total Kiwi wohnen, und Kiwi frieren [...]

Wir freuen uns auf Eure Kommentare!